• Am 28. Februar ging die langjährige Präsidialzeit von Regula Petermann endgültig zu Ende. Wir danken Regula Petermann sehr herzlich für ihr grosses Engagement und ihre immense Arbeit, während vielen Jahren, für die SP Therwil.

    Neu werden Virginie Villinger und Basil Brüggemann ein Co-Präsidium bilden. Wir freuen uns sehr über diese Kombination von Erfahrung und Jugend.

    Im zweiten Teil des Abends informierte Gzim Hasanaj, Leiter der Sozialdienste Therwil über die Asylsituation in unserem Dorf. Dabei wurde unter anderem klar, dass diese Menschen mit nur sehr wenig Geld auskommen müssen. Sehr erfreulich sind die vielen gut genutzten Hilfs- und Integrationsansätze über Sprachkurse und Beschäftigungsprogramme, geleistet von Freiwilligen aber auch von der Gemeinde.

    Übrigens: der Flüchtlingstag, am 16. Juni, wird in Therwil auf dem Dorfplatz stattfinden.

    SP Therwil – für alle statt für wenige!

  • Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht und man siehet die im Lichte die im Dunkeln sieht man nicht“

    Dieses Zitat aus Brechts Dreigroschenoper hat bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüsst. Auch bei uns gibt es dunkle Stellen wo kaum hingeschaut wird. Nur manchmal wie zum Beispiel zur Weihnachtszeit dringt bisweilen ins Bewusstsein, wie karg gewisse Leute z.B. im reichen Basel durchs Leben gehen müssen. Ausgestattet mit schlechteren beruflichen Startbedingungen braucht es  oft  nur einige Schicksalsschläge um in eine prekären Existenz zu geraten, trotz harter Arbeit. Aber Armutsbetroffene drängen nicht ins Rampenlicht. Sie schämen sich, fühlen sich gar schuldig. Dabei sollten sich ganz andere schämen und schuldig fühlen. Zum Beispiel jene, die trotz grossem Vermögen und riesigem Einkommen trickreich Steuern zu „optimieren“, d.h. zu minimieren oder noch besser zu verhindern suchen. Unser Staat hat die Aufgabe, für alle zu  sorgen denn in der Präambel der Bundesverfassung steht, dass die Stärke des Volkes sich am Wohl der Schwachen misst. In  Artikel 12: Recht auf Hilfe in Notlagen wird festgehalten, dass, wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, Anspruch auf Hilfe und Betreuung hat und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.

    Es ist zu wünschen, das diesem Grundsatz mehr nachgelebt werde und dass der tiefer werdende Graben zwischen Arm und Reich aufgeschüttet wird. Wenn Armutsbetroffene etwas mehr als das aller allernötigste konsumieren können, hat dies auch positive Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und somit auf uns alle.

     

    Eine erfreuliche Weihnachtszeit und ein soziales 2018 wünscht die SP Therwil.

  • Am Sektionstreffen vom 29. November war nebst der kommenden Gemeindeversammlung auch die 99% Initiative ein Thema, vorgestellt von Jasmine Bosshard von den JUSO. Während das Lohneinkommen durch unsere Arbeit entsteht sind die Kapitalerträge wegen einstiger Lohnarbeit und vor allem wegen ererbten Kapital- und Sachwerten entstanden. Die jährlich publizierte „Hitparade“ der reichsten Schweizer zeigt eindrücklich, dass diese im Vergleich zum Vorjahr nochmals vermögender geworden sind, während sehr viele nicht nur keine  Lohnerhöhung erhalten sondern  dazu noch Angst um ihren Arbeitsplatz haben müssen. Die 99%-Initiative will diesen stossenden und sozialpolitisch gefährlichen Zustand verbessern, indem Kapitaleinkommen ab einer bestimmten Grösse zu 150% versteuert werden sollen. Dies soll ab einem Kapitaleinkommen von ca. SFR 100’000 jährlich geschehen, was bei gutem Zinssatz von einem Vermögen von ca. 5 Mio generiert wird. Die zusätzlichen Steuereinnahmen sollen für die soziale Wohlfahrt verwendet werden. Details werden im Gesetz geregelt. Damit ist auch der Name der Initiative geklärt, nämlich die Feststellung, dass 99% der Bevölkerung davon profitieren dürfte. Auch wenn die Namensgleichheit mit Therwil Zufall ist, empfehlen wir, die Initiative mit Ihrer Unterschrift zu unterstützen. Hier sind die Unterschriftenbogen: https://99prozent.ch/.