• An der Delegiertenversammlung vom 14. April haben die kantonalen Delegierten auch über die kommenden Abstimmungen diskutiert und sich von den hochqualifizerten  ReferentInnen informieren lassen. Folgende Empfehlungen resultieren daraus:

    Änderung Bildungsgesetz (Stufenlehrpläne): JA. Das ist der Gegenvorschlag des Landrates zur zurückgezogenen Initiative der „Starken Schule Baselland“, ein Kompromiss, der einstimmig vom Landrat unterstützt wird

    Stopp der Überforderung von SchülerInnen: NEIN. Auch diese Initiative kommt von der „Starken Schule Baselland“. Sie will, dass auf Primarschulstufe nur eine Fremdsprache gelehrt wird. Das würde den Austritt aus Harmos bedeuten. Diese unnötige und teure Insellösung wurde auch vom Landrat deutlich abgelehnt

    Änderung Bildungsgesetz (Ersatz Bildungsrat durch Beirat Bildung: NEIN. Hier geht es um  die Abschaffung des Bildungsrates, der übrigens schon dreimal vom Volk bestätigt wurde. Die Schaffung des Beirats dient vor allem dazu, die Abschaffung dieses breit abgestützen beratenden Gremiums zu kaschieren. Das Bildungswesen darf nicht verpolitisiert werden.

    Änderung Raumplanungs- und Baugesetz (Aufhebung der Gebührengrenze): JA. Wollen die Behörden Baugesuche seriös prüfen, kann der Aufwand je nach Grösse und Situation beträchtlich sein.  Die gegenwärtige Gebührenobergrenze von Fr. 100’000 reicht in gewissen Fällen nicht. Deshalb hat die Regierung vorgeschlagen, sie  auf 150’000 anzuheben, was von einer Mehrheit des Landrats unterstützt wurde.

    Vollgeld-Initiative: NEIN

    Geldspielgesetz: JA

    SP Therwil – für alle statt für wenige!

     

  • Am 28. Februar ging die langjährige Präsidialzeit von Regula Petermann endgültig zu Ende. Wir danken Regula Petermann sehr herzlich für ihr grosses Engagement und ihre immense Arbeit, während vielen Jahren, für die SP Therwil.

    Neu werden Virginie Villinger und Basil Brüggemann ein Co-Präsidium bilden. Wir freuen uns sehr über diese Kombination von Erfahrung und Jugend.

    Im zweiten Teil des Abends informierte Gzim Hasanaj, Leiter der Sozialdienste Therwil über die Asylsituation in unserem Dorf. Dabei wurde unter anderem klar, dass diese Menschen mit nur sehr wenig Geld auskommen müssen. Sehr erfreulich sind die vielen gut genutzten Hilfs- und Integrationsansätze über Sprachkurse und Beschäftigungsprogramme, geleistet von Freiwilligen aber auch von der Gemeinde.

    Übrigens: der Flüchtlingstag, am 16. Juni, wird in Therwil auf dem Dorfplatz stattfinden.

    SP Therwil – für alle statt für wenige!

  • Denn die einen sind im Dunkeln und die andern sind im Licht und man siehet die im Lichte die im Dunkeln sieht man nicht“

    Dieses Zitat aus Brechts Dreigroschenoper hat bis heute nichts von seiner Bedeutung eingebüsst. Auch bei uns gibt es dunkle Stellen wo kaum hingeschaut wird. Nur manchmal wie zum Beispiel zur Weihnachtszeit dringt bisweilen ins Bewusstsein, wie karg gewisse Leute z.B. im reichen Basel durchs Leben gehen müssen. Ausgestattet mit schlechteren beruflichen Startbedingungen braucht es  oft  nur einige Schicksalsschläge um in eine prekären Existenz zu geraten, trotz harter Arbeit. Aber Armutsbetroffene drängen nicht ins Rampenlicht. Sie schämen sich, fühlen sich gar schuldig. Dabei sollten sich ganz andere schämen und schuldig fühlen. Zum Beispiel jene, die trotz grossem Vermögen und riesigem Einkommen trickreich Steuern zu „optimieren“, d.h. zu minimieren oder noch besser zu verhindern suchen. Unser Staat hat die Aufgabe, für alle zu  sorgen denn in der Präambel der Bundesverfassung steht, dass die Stärke des Volkes sich am Wohl der Schwachen misst. In  Artikel 12: Recht auf Hilfe in Notlagen wird festgehalten, dass, wer in Not gerät und nicht in der Lage ist, für sich zu sorgen, Anspruch auf Hilfe und Betreuung hat und auf die Mittel, die für ein menschenwürdiges Dasein unerlässlich sind.

    Es ist zu wünschen, das diesem Grundsatz mehr nachgelebt werde und dass der tiefer werdende Graben zwischen Arm und Reich aufgeschüttet wird. Wenn Armutsbetroffene etwas mehr als das aller allernötigste konsumieren können, hat dies auch positive Auswirkungen auf unsere Wirtschaft und somit auf uns alle.

     

    Eine erfreuliche Weihnachtszeit und ein soziales 2018 wünscht die SP Therwil.